Aktuelle Ausgabe


Ausgabe #66
Juli 2015

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Was bisher geschah…

Die letzte Ausgabe der Hupe, erschienen im Winter 2011, hat bekanntermaßen einen großen Eklat ausgelöst. Ein, teilweise kritischer, Artikel über das Sozialkompetenztraining hatte den Leiter dieses Trainings, Herrn Erwin Germscheid, offensichtlich sehr getroffen. Der selbstständige Unternehmer sah sich und seine Firma falsch dargestellt und wandte sich mit seiner Beschwerde an die Schulleitung, auch rechtliche Schritte behielt er sich zu dieser Zeit noch vor.

Im Anschluss an den von Frau Maus beim Adventskonzert verhängten Verkaufsstop der HUPE fand ein Krisengespräch mit allen Beteiligten statt. Zugegen waren der damalige kommissarische Schulleiter Detlef Auschrat, die Organisatoren des Sozialkompetenztrainings: die Leiterin der Schule für Hochbegabtenförderung Sabine Maus und der Leiter der Unterstufe Herr Dr. Hermann-Josef Müller, die Autorinnen des Artikels: Chantal Wehran, Lena Adams und Anna Thiemann und die spätere Chefredaktion: Marie Förg, Roman Rübe und Adrian Sayk sowie Herr Dorscheid, der betreuende Lehrer der Hupe und Herr Germscheid selbst.

Das Gespräch verlief in einer kritischen Stimmung, alle Seiten ließen eine gewisse Diplomatie vermissen. Man kam zu dem Ergebnis, dass die Hupe einige Daten fehlerhaft recherchiert hatte und dass Herr Germscheid diese Details, sowie seine Meinung über die Kritik von Seiten der Hupe, in einer Richtigstellung in der nächsten Ausgabe veröffentlichen dürfte. Während dieses eigentliche Problem immer weiter in den Hintergrund trat, spitzte sich ein neuer Konflikt zu. Die Hupe fühlte sich von der Schulleitung durch den Verkaufsstop in ihrer Pressefreiheit eingeschränkt, während die Schulleitung nach wie vor mit den besten Absichten handelte. In ihrer Eile jeden Schaden von Schule und Redaktion abzuwenden, war sie nicht vollständig über das geltende Recht für Schülerzeitungen informiert, sodass die Redaktion sich selbst ins Bild setzen musste. Beide Seiten interpretierten die Handlungsweise der jeweils anderen als feindlichen Akt, eine tragische Fehlinterpretation, die die Kluft zwischen den Beteiligten immer weiter vertiefte. Während all dieser Auseinandersetzungen hatte sich durch Herrn Germscheids Verzicht auf eine Gegendarstellung der eigentliche Konflikt in Wohlgefallen aufgelöst.

Als der Schulausschuss den Verkauf der Hupe nach den Weihnachtsferien wieder freigab, kehrten die ersten Ansätze gegenseitigen Verständnisses ein. Durch eine gemeinsame Mediation von Schulleitung und Redaktion, unter Leitung von Frau Baron und Frau Dahmer wurden schließlich die Motive beider Parteien klar und man einigte sich darauf, die Streitigkeiten endgültig beizulegen und in Zukunft besser zu kommunizieren.