Aktuelle Ausgabe


Ausgabe #66
Juli 2015

Preis: 1,50 €
Ein großer Teil zum Thema Drogen, viele Interviews und weitere Artikel rund ums MvLG sind jetzt für nur 1,50 € auf dem Pausenhof erhältlich!
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Koblenzer Tage der Automatisierungstechnik

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Vom 29. bis zum 31.10.2012 fanden die Tage der Automatisierungstechnik in Kooperation mit Siemens statt. An diesen drei Tagen konnten zwölf Schüler der Klassenstufen 10 und 11 anhand von Programmen die Automatisierungstechnik entdecken. Organisiert wurde das Ganze von Herrn Ruben Keuchel. Ich hatte das Glück mitzumachen und will nun davon berichten.

Zuerst begannen wir mit den einfachen Sachen. Nachdem Herr Jürgen Schnaudt, ein Technikexperte von Siemens, uns etwas über die Geschichte und Tätigkeitsbereiche des Konzerns erzählt hatte, wandten wir uns den technischen Dingen zu. Wir arbeiteten mit einer speziellen speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) namens SIMATIC S7-1200, die über Programme Aufgaben übernimmt, die zum Beispiel das Regeln von Maschinen in der Industrie betreffen. Dazu gab es ein Programm, das Totally Integrated Automation Portal (TIA Portal), in welchem wir Computerprogramme erstellen konnten, die bestimmte Aufgaben hatten. Bevor wir nun selber mit der Steuerung arbeiten durften, mussten wir uns erst ein wenig mit der Digital- und Schaltungstechnik vertraut machen, wie zum Beispiel mit der Adressierung der SIMATIC, aber auch mit der Bedienung des TIA Portals.

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Englische Austauschschüler zu Gast beim MvLG

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Als die englischen Gäste am Sonntagabend ankamen, wurde nur noch kurz besprochen, wo wir uns am nächsten Tag treffen sollten, bevor wir nach Hause fuhren.

Am ersten Tag verbrachten die deutschen und englischen Schüler die erste Schulstunde gemeinsam mit Kennenlern- und Gemeinschaftsspielen. Danach mussten die Deutschen wieder zum Unterricht, während die Engländer sich am Hoftor trafen, dem Ausgangspunkt der Stadt-Ralley. Nach Schulschluss sammelten wir unsere Partner auf dem Schulhof ein und fuhren mit ihnen nach Hause oder gingen noch gemeinsam in die Stadt.

Den zweiten Tag verbrachten wir in Köln, wo wir unter anderem das Schokoladenmuseum besuchten und eine Domführung hatten. Natürlich hatten wir auch ein wenig Zeit zum Shoppen.

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Was ist eigentlich ‘intensiv‘?

Seitdem es das Angebot der Hochbegabtenförderung auch für die Oberstufe gibt, werden auch die sogenannten „Intensivkurse“ angeboten.

Für Schüler der Hochbegabtenförderung ist mindestens einer im LK- und einer im GK-Bereich Pflicht, für Regelschüler sind sie freiwillig belegbar.

Das Grundkonzept der I-Kurse sieht vor, dass Schüler, die in einem Fach besonders begabt oder einfach nur interessiert sind, durch diese Kurse gefördert werden. Der Lernerfolg soll gesteigert werden, die Klausuren sollen jedoch auf dem gleichen Niveau sein wie bei einem Regelkurs.

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„Kinder lernen lesen – trotz Methoden“

Das haben sich wohl auch diejenigen gedacht, die für den scheinbar nicht enden wollenden Strom von jungen, verunsicherten Frauen und Männern verantwortlich sind, die, bewaffnet mit dem aktuellsten Unsinn aus dem gigantischen Arsenal der Pädagogik, unsere Schule erstürmen, um das in ihrer Ausbildung Gelernte mal an echten Schülern auszuprobieren. Mit Unsinn meine ich natürlich „Methoden“, die den lieben Schülerinnen und Schülern das Lernen erleichtern sollen.

Mein Favorit hierbei ist der „stumme Impuls“: Den Schülern wird ein meist optischer Reiz präsentiert, wie zum Beispiel die Projektion einer Folie oder diverse Eimer voll Chemikalien … und dann wird erwartet, dass man sich, quasi aus einem inneren Bedürfnis heraus, dazu äußert. Sie sehen, ich äußere mich, wenn auch mit einer gewissen Verzögerung. Mir erklärte einmal eine methodisch gut gerüstete verunsicherte junge Frau, damit solle jedem Schüler die Chance gegeben werden, irgendetwas zu sagen, auch wenn es nicht zum Thema passe.

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EDITORIAL – Ausgabe #62

Wir sind im Jahr 2013 und die Ferien sind nun auch schon seit gut einem Monat vorbei. Die Zeit scheint wie im Fluge vergangen zu sein seit unserer letzten Ausgabe.

Ebenso wie sich die neuen Lehrerinnen und Lehrer und unser neuer Schulleiter eingelebt hat, hat sich auch unsere neue Redaktionsstruktur erfolgreich etabliert.

Obwohl es gerade in den letzten Tagen vor dem Redaktionsschluss noch einmal stressig wurde, weil Artikel und Bilder fehlten, haben wir es dennoch geschafft, die Ausgabe pünktlich zum neuen Halbjahr fertigzustellen.

Auch dieses Mal haben unsere Autorinnen und Autoren für euch über das bunte Leben am MvLG geschrieben: Unsere reisenden Schüler berichten von ihren Erlebnissen in England und Ilinois, andere erzählen von ihrer Neuinszenierung von Wilhelm Tell.

Einige setzten sich aber auch kritisch mit dem Schulalltag auseinander: Adrian hinterfragt den Sinn des Verbotes von warmem Essen im Foyer und Bujar nimmt die Methodenwut unserer sehr geschätzen Junglehrer unter die Lupe. Außerdem bieten uns die Abiturienten einen Einblick in ihr Leben nach den schriftlichen Klausuren, und unser werter Herr Reuther feiert sein Debüt als bisher unerkannter Künstler.

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Die HUPE – Ausgabe #62

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Die HUPE Ausgabe #62 ist da! Titelthema: Ein Gespenst geht um in Europa – Die lieben Kleinen oder Pädagogik in den Kinderschuhen.

Der Verkauf startet am 2. Februar 2013 am Tag der offenen Tür vor der Bibliothek. Nur 1,50€ !

ABI – Und jetzt fängt das Leben angeblich an

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Katrin Ganser machte 2012 ihr Abitur am MvLG und studiert nun – wenn sie nicht gerade durch die Welt bummelt – in Nijmegen (Holland) an der Radboud University Amerikanistik. Sie malt gerne und spricht 6 Sprachen. Wie das Leben nach dem Abitur weitergeht, darüber wird sie in nächster Zeit für uns berichten.
In der Lassaulx-Straße in Koblenz steht ein weißer Lieferwagen mit einem grünen ‚Europcar‘-Schriftzug vor unserem Reihenhaus. Neugierig beäugen die Nachbarn meine Eltern und mich, als wir Möbel hineinhieven, wieder herausheben und neu anordnen.
„Was soll da eigentlich in den ganzen Kisten sein?“ fragt mein Vater genervt, als er einen Karton nach dem anderen aus meinem Dachgeschosszimmer hinunterbringt.  „Bücher, DVDs, CDs, Klamotten alles was ich eben so brauche.“
Aber hab ich wirklich alles? Die neuen Bilderrahmen sind schon seit Wochen mit Urlaubsfotos gefüllt, neues Büromaterial haben wir eingekauft, genauso wie Töpfe, Staubsauger und Bett. Alle Unterlagen haben wir zusammengetragen und in einen blauen Ordner geheftet, der nun auf dem Rücksitz liegt.

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Koblenzer Tage der Chemie

Während der vierten und fünften Woche der diesjährigen Sommerferien fanden zum zweiten Mal die „Koblenzer Tage der Chemie“ an der Universität Koblenz-Landau statt. Die „Koblenzer Tage der Chemie“ sind ein gemeinsames Projekt der Uni Koblenz in Kooperation mit dem Max-von-Laue-Gymnasium, bei dem Schüler der Oberstufe praktische Erfahrungen im Bereich chemische Laborarbeit sowie einen Unischein erwerben können.

Organisiert wurde das Projekt seitens der Schule im Wesentlichen von Herrn Keuchel, seitens der Universität von Andrea Schwarz und Dr. Michael Kunze. Die Betreuung vor Ort erfolgte durch Dr. Kunze, Frau Schwarz, Frau Schambach und einige Chemie-Studenten. Die Teilnehmer wurden außerdem regelmäßig von den Projekt betreuenden Lehrkräften Keuchel, Diez und Ordowski besucht.

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Zugriff Verweigert

stop-schildMan findet dieses Zeichen an Straßenkreuzungen, an Baustellen – und natürlich auch am MvLG. Seit knapp zwei Jahren gibt es nun ein System, welches mithilfe eines MvL-Proxys alle „unwichtigen“ Seiten sperrt; das bedeutet, es sperrt alle Seiten bei denen eine Gefahr auf Spaß besteht.

Ich kann die Funktion dieses Systems zwar nachvollziehen, dennoch nervt es mich inzwischen. Die „Sicherheitssperre“ wurde eingerichtet, weil immer mehr Schüler und Schülerinnen an den Schul-PCs spielten. Dies gefiel den Lehrern und Herrn Neiser natürlich nicht; ganz zurecht.

Also bat die Schulleitung Herrn Erben, unseren technischen Assistenten, diese Seiten zu sperren. Und so nahm alles seinen Lauf. Das MvL bekam einen eigenen Server mit der Software „Open School Server“. Diese Software brachte einen eigenen Proxy, die „Sicherheitssperre“ und ein MvLG-internes Dateisystem mit. Zwar hat der Server einige Vorteile für die Schule, unter anderem kann man begrenzt Dateien speichern und von allen Schul-PCs darauf zugreifen, allerdings gibt es auch einige Nachteile.

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Da Vinci oder Rutherford

Ein Kommentar von Adrian Sayk

Obgleich niemand in Abrede stellt, dass die Organisatoren innerhalb der Schule, als auch bei externen Sponsoren, unglaublich viel Arbeit in den neuen Fachraum, 112, gesteckt haben, fallen dem aufmerksamen Beobachter sicher einige Abweichungen von dem auf, was von einem Chemieübungsraum, also einem Raum, dessen Schwerpunkt das praktische Arbeiten ist, zu erwarten wäre.

Die Tatsache, dass man eine spezielle Unterlage braucht, wenn man einen Brenner benutzt, bietet Anlass zur Verwunderung. Die Tischplatten sind, so scheint es, sehr anfällig für Verunreinigungen und zudem schwer zu reinigen. Für einen Tisch in der Chemie stellt sich die Frage, wie sinnvoll der Einbau eines solchen Materials ist.

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