Aktuelle Ausgabe


Ausgabe #66
Juli 2015

Preis: 1,50 €
Ein großer Teil zum Thema Drogen, viele Interviews und weitere Artikel rund ums MvLG sind jetzt für nur 1,50 € auf dem Pausenhof erhältlich!
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Oh glücklich, wer noch hoffen kann….

Ja, es besteht noch Hoffnung für alle, die glaubten, unserer Schulleitung läge nur das Prestige der Schule am Herzen. Nein, es ist ihr offensichtlich viel weniger wichtig als bisher angenommen. Anders lässt sich folgendes Phänomen nicht erklären:

Im Zuge des Abigags wurden einige Bilder, die Herr Fischer wohl als ‚Pornographisches Material‘ bezeichnet hätte, durch den schmalen Spalt im ehemaligen Vertretungsplankasten geschoben. Soweit nichts Neues – unreife Abiturienten. Aber die eigentliche Pointe ist das selbstredend nicht.

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Les quatre Mousquetaires

Was soll man da noch sagen? Französisch ist bestimmt der einzige LK, in dem alle zusammen nur knapp über 20 Seiten geschrieben haben. Es wurden im Voraus mehr Worte darüber verloren was man überhaupt lernen soll, als letztlich geschrieben wurden. Bei vier Leuten im LK, die 3 Jahre gepowert haben, geht das aber auch vollkommen in Ordnung, wie wir finden. Das Thema „Collaboration“ wurde sehr ausführlich behandelt  und daher mit Leichtigkeit gemeistert. Très facile!!!

Gerade leiden wir sehr unter einer Schaffenskrise, die uns das Verfassen eines umfangreichen Artikels unmöglich macht. Bei vier Leuten im LK, die 3 Jahre gepowert haben, geht das aber auch vollkommen in Ordnung, wie wir finden. Obwohl wir uns sehr wenig auf das Abitur vorbereitet haben, sind wir doch sehr ausgelaugt, was an der Aufregung und dem anschließenden Alkoholkonsum liegt. Franz-LK over and out!

Goldene Kälber

Ein Kommentar von Adrian Sayk

Konnte der Versuch die Mensaumfrage durch überdurchschnittlich häufiges Servieren von Pommes Frites zu beeinflussen nicht eindeutig belegt werden, so ist doch eine weitere Maßnahme zur „Attraktivitätssteigerung“ der Mensa nicht zu übersehen: das Verbot von warmem Essen im Foyer, wo ein Großteil der MSS sich in der Mittagspause, also der Zeit in der man für gewöhnlich warmes Essen zu sich nimmt, zu finden ist. Wann und Wo, fragt sich der Oberstufenschüler, soll denn jetzt das Mittagessen stattfinden?

Es gibt nicht eine Alternative, die nicht andere Probleme mit sich bringt. Natürlich wäre da der Oberstufenraum, doch der fasst ganz sicher nicht alle Schüler, die in ihrer Mittagspause gerne eine angemessene Mahlzeit hätten, um einen Schultag von 8:00 bis 17:00 Uhr überhaupt durchzuhalten. Das Foyer mit seinen zwei runden Tischen und etwa vierzehn Stühlen wird zum logischen Ausweichraum und befindet sich damit ebenfalls am Rande seiner Kapazitäten.

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Tage des Lesens – Die 131/2 Leben des Käpt’n Blaubär

ein Hörspiel der Lesescouts

8 Artikel Tage des Lesens (Lesescouts Hupe62) FOTO

Einem nicht ganz einfachen Unterfangen haben sich die Lesescouts des MvL-Gymnasiums gestellt: Wie schafft man es, 120 Fünftklässler zusammen mit Käpt’n Blaubär durch einen Bollogkopf, ein Bollog-Gehirn, den Ohrschmalzsee und durch andere Gefahren zu führen?

Angeregt durch die Teilnahme an der Lese-und Stimmwerkstatt von Frau Findeis-Dorn zogen sich die Lesescouts auf ihr Metier zurück: das Lesen.

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„Kinder lernen lesen – trotz Methoden“

Das haben sich wohl auch diejenigen gedacht, die für den scheinbar nicht enden wollenden Strom von jungen, verunsicherten Frauen und Männern verantwortlich sind, die, bewaffnet mit dem aktuellsten Unsinn aus dem gigantischen Arsenal der Pädagogik, unsere Schule erstürmen, um das in ihrer Ausbildung Gelernte mal an echten Schülern auszuprobieren. Mit Unsinn meine ich natürlich „Methoden“, die den lieben Schülerinnen und Schülern das Lernen erleichtern sollen.

Mein Favorit hierbei ist der „stumme Impuls“: Den Schülern wird ein meist optischer Reiz präsentiert, wie zum Beispiel die Projektion einer Folie oder diverse Eimer voll Chemikalien … und dann wird erwartet, dass man sich, quasi aus einem inneren Bedürfnis heraus, dazu äußert. Sie sehen, ich äußere mich, wenn auch mit einer gewissen Verzögerung. Mir erklärte einmal eine methodisch gut gerüstete verunsicherte junge Frau, damit solle jedem Schüler die Chance gegeben werden, irgendetwas zu sagen, auch wenn es nicht zum Thema passe.

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Zugriff Verweigert

stop-schildMan findet dieses Zeichen an Straßenkreuzungen, an Baustellen – und natürlich auch am MvLG. Seit knapp zwei Jahren gibt es nun ein System, welches mithilfe eines MvL-Proxys alle „unwichtigen“ Seiten sperrt; das bedeutet, es sperrt alle Seiten bei denen eine Gefahr auf Spaß besteht.

Ich kann die Funktion dieses Systems zwar nachvollziehen, dennoch nervt es mich inzwischen. Die „Sicherheitssperre“ wurde eingerichtet, weil immer mehr Schüler und Schülerinnen an den Schul-PCs spielten. Dies gefiel den Lehrern und Herrn Neiser natürlich nicht; ganz zurecht.

Also bat die Schulleitung Herrn Erben, unseren technischen Assistenten, diese Seiten zu sperren. Und so nahm alles seinen Lauf. Das MvL bekam einen eigenen Server mit der Software „Open School Server“. Diese Software brachte einen eigenen Proxy, die „Sicherheitssperre“ und ein MvLG-internes Dateisystem mit. Zwar hat der Server einige Vorteile für die Schule, unter anderem kann man begrenzt Dateien speichern und von allen Schul-PCs darauf zugreifen, allerdings gibt es auch einige Nachteile.

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Da Vinci oder Rutherford

Ein Kommentar von Adrian Sayk

Obgleich niemand in Abrede stellt, dass die Organisatoren innerhalb der Schule, als auch bei externen Sponsoren, unglaublich viel Arbeit in den neuen Fachraum, 112, gesteckt haben, fallen dem aufmerksamen Beobachter sicher einige Abweichungen von dem auf, was von einem Chemieübungsraum, also einem Raum, dessen Schwerpunkt das praktische Arbeiten ist, zu erwarten wäre.

Die Tatsache, dass man eine spezielle Unterlage braucht, wenn man einen Brenner benutzt, bietet Anlass zur Verwunderung. Die Tischplatten sind, so scheint es, sehr anfällig für Verunreinigungen und zudem schwer zu reinigen. Für einen Tisch in der Chemie stellt sich die Frage, wie sinnvoll der Einbau eines solchen Materials ist.

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112 – Der neue (Fach)Raum

gegenuberstellung

Die Schülerzahl am MvLG steigt seit Jahren kontinuierlich an, doch die Schule wuchs leider nicht in gleichem Maße. Gerade in den Naturwissenschaften macht sich das stark bemerkbar: Es kam nicht selten vor, dass Physik-, Chemie- oder Biologieunterricht in einem normalen Klassenzimmer stattfand. Das beeinträchtigt natürlich die Qualität des Unterrichts, da keine Experimente gemacht werden können und Modelle durch das halbe Haus transportiert werden müssen. Darauf hat keiner große Lust, weder Schüler noch Lehrer. Natürlich gab es deswegen von allen Seiten immer wieder Beschwerden und man war sich bald einig: Das MvLG braucht einen neuen Fachraum! Das war 2007. 2010 wurde dann das Projekt Fachraum endgültig in Angriff genommen: Herr Adam, unser ehemaliger Schulleiter, war Projektleiter und Herr Keuchel, Fachbereichleiter der Chemie, Projektkoordinator. Für ihn war das eine Herzensangelegenheit: „Wir wollten nicht auf uns sitzen lassen, dass es nicht genügend Fachräume am MvLG gibt aufgrund der desolaten finanziellen Situation der Haushalte“ Genau das ist für die meisten Schulen das größte Problem: in den Kassen ist schlichtweg kein Geld für die teuren, aber dringend benötigten Umbaumaßnahmen. Deswegen entschlossen sich Herr Adam und Herr Keuchel einen etwas anderen Weg zu gehen: ‚Wir haben über die Akquirierung von Spendengeldern begonnen, das Fachraumprojekt zu initiieren.‘ Herr Keuchel war freundlicherweise breit uns ein Interview zu geben.

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Sauberkeit am MvLG

mulleimer

Liebe Schüler und Schülerinnen,
angebissene Brote auf den Treppen, Locherreste und Blockränder in den Klassenzimmern, geknüllte Papiere und Brötchentüten unter den Treppen. Kommt euch das bekannt vor? Wahrscheinlich schon. Es scheint fast so, als würden einige Schüler und Schülerinnen die Funktion eines Mülleimers nicht kennen. Nur unseren fleißigen Putzkräften ist es zu verdanken, dass unsere Schule nicht völlig zumüllt und zumindest morgens und nachmittags wieder sauber ist.

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Interview mit Herrn Dr. Zimmerschied

PENTACON DIGITAL CAMERA

Danke, dass Sie sich bei Ihren vielen Terminen Zeit für uns genommen haben. An welcher Schule waren Sie eigentlich tätig, bevor Sie ans MvLG kamen? Waren Sie schon einmal Schulleiter?
Ich war davor am Marion-Dönhoff-Gymnasium in Lahnstein, dort war ich zwar nicht der Schulleiter, war aber Mitglied in der erweiterten Schulleitung. Unter anderem habe ich dort den G8-Zweig geleitet.

Übt es nicht viel Druck auf Sie aus, in die Fußstapfen eines Herrn Adam zu treten?
Schon, aber dass man Schulleiter wird, überlegt man sich ja vorher. Ich denke, ich werde es sehr anders machen als Herr Adam, allgemein wünsche ich mir, dass es vermieden wird, unsere Arbeit hier zu vergleichen. Es muss, wenn es nach mir ginge, inhaltlich gut sein, was ich hier mache, ich möchte auf keinen Fall Herrn Adam imitieren. Natürlich möchte ich aber meinen Job so gut machen, wie es geht.

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