Aktuelle Ausgabe


Ausgabe #66
Juli 2015

Preis: 1,50 €
Ein großer Teil zum Thema Drogen, viele Interviews und weitere Artikel rund ums MvLG sind jetzt für nur 1,50 € auf dem Pausenhof erhältlich!
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Ein kleiner motivierender Rückblick

Abitur. Was heißt das eigentlich? Allgemeine Hochschulreife? Nein! Abitur bedeutet auch, eine Lebensveränderung. Wenn man noch in der 10. Klasse ist, blickt man oft mit Schrecken und Furcht auf die 13. Klasse. Einem wird das Gefühl vermittelt, als müsste man den kompletten Lernstoff der ganzen verdammten Jahre pauken. Aber wenn man mal die erste Arbeit geschrieben hat, wird man den ganzen Leuten zustimmen, die einem gesagt haben, dass es sich eigentlich nur um eine ganz normale Kursarbeit handelt.

Im Endeffekt hat man sich viel zu sehr verrückt gemacht und muss schon fast schmunzeln. Aber diese Erfahrung kann man nur selbst machen. Obwohl man das Leben dann erst so recht in allen Zügen genießen kann, beschäftigt einen immer mehr die Frage: „Und was nun?“

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Abitur!!!!!!

Die Zeit nach dem (schriftlichen) Abitur ist die Zeit vor dem Leben? Eigentlich nicht. Im Grunde leben wir alle schon 18,19,20 oder, wie ein nicht namentlich genannter Schüler, 32 Jahre auf diesem Planeten. Aber davor waren wir nicht gänzlich auf uns allein eingestellt. Allmählich müssen wir eigene Entscheidungen treffen, die unser Leben in Zukunft stark beeinflussen werden. Schon die winzigste Entscheidung verändert alles. Das musste Marty Mcfly am eigenen Leib erfahren. Doch ich schweife ab.

Natürlich ist man bzw. bin ich erleichtert darüber, dass alle Klausuren geschrieben sind. Nach wochenlanger Abstinenz kann man nun wieder gefahrenlos Filmrisse haben. Nach all der Lernerei bzw. Nicht-Lernerei haben wir uns das alle verdient. Immerhin hat man in der Regel nur ein Mal das Vergnügen, die Zeit nach dem schriftlichen Teil der allgemeinen Fachhochschulreife zu genießen. Schade, dass nicht jeder Schüler unserer Stufe dies so sieht. Manche bleiben lieber zuhause im warmen Häusje, anstatt sich mit den anderen Leidensgenossen in der Kälte in Ekstase zu trinken. Doch was nicht ist, kann ja noch werden. Wir chillen ja bekanntlich noch ein paar Wochen in dieser Lehranstalt. Also ist für jeden noch die Gelegenheit vorhanden.

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Depression.

Depression. Gehört hat davon jeder schon einmal. Schätzungsweise 20% der Bundesbürger waren bereits selbst schon einmal betroffen, die Hälfte ist durch eine Erkrankung im näheren Umfeld mit der Krankheit konfrontiert worden.

Obwohl die Anzahl der Diagnosen jedes Jahr weiter steigt und einige Experten sogar schon von der ‚Volkskrankheit Depression‘ sprechen, wissen doch die wenigsten, was sich eigentlich dahinter verbirgt.

Gerade die Zahl der Diagnosen im Jugendalter nimmt drastisch zu, wobei sich das Erstauftretensalter deutlich nach vorne verschiebt:

Etwa 2% der Kinder im Grundschulalter weisen eine nachweislich depressive Störung auf; ab der Pubertät (ab ca. 13 Jahre) steigt die Zahl der Betroffenen auf 4-8%. Im Alter von 18 haben bereits 15% eine schwere depressive Phase durchlebt, weitere 10% sind akut gefährdet. Statistisch bekannt ist, dass die Dunkelziffer weit darüber liegt.

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Der Adamantia-Fall

Der nachfolgende Artikel kann bei einigen Personen ggf. stark negative Erinnerungen wach rufen. Personen, die sich nicht gerne mit Gewalt, psychisch oder physisch, auseinandersetzen wollen oder können, sollten diesen Artikel nicht lesen.

Stellt euch vor, ihr würdet vergewaltigt. Habt ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht, wie ihr mit solch einer Situation umgehen würdet? Das hatte ich auch nicht, bis mir das Ganze selbst passiert ist. Ich möchte hier keinen Ratgeber verfassen, sondern Vorschläge machen, wie ihr reagieren könnt, wenn euch sowas selbst geschieht…

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Goldene Kälber

Ein Kommentar von Adrian Sayk

Konnte der Versuch die Mensaumfrage durch überdurchschnittlich häufiges Servieren von Pommes Frites zu beeinflussen nicht eindeutig belegt werden, so ist doch eine weitere Maßnahme zur „Attraktivitätssteigerung“ der Mensa nicht zu übersehen: das Verbot von warmem Essen im Foyer, wo ein Großteil der MSS sich in der Mittagspause, also der Zeit in der man für gewöhnlich warmes Essen zu sich nimmt, zu finden ist. Wann und Wo, fragt sich der Oberstufenschüler, soll denn jetzt das Mittagessen stattfinden?

Es gibt nicht eine Alternative, die nicht andere Probleme mit sich bringt. Natürlich wäre da der Oberstufenraum, doch der fasst ganz sicher nicht alle Schüler, die in ihrer Mittagspause gerne eine angemessene Mahlzeit hätten, um einen Schultag von 8:00 bis 17:00 Uhr überhaupt durchzuhalten. Das Foyer mit seinen zwei runden Tischen und etwa vierzehn Stühlen wird zum logischen Ausweichraum und befindet sich damit ebenfalls am Rande seiner Kapazitäten.

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Wenn der Urhahn schleift

auerhahn

Nachdem sich die Ausgabe 60 der ‚Hupe‘ mit dem Kiebitz befasst hat, habe ich gefragt, ob ich dieses Thema weiterführen könnte und ein paar Wörter zu einem unserer interessantesten Tetraonen, dem Auerhahn (Tetrato urogallus), schreiben dürfte. Die Redaktion sagte Ja und hier ist das Ergebnis!

Der Auerhahn, der zu den so genannten Raufußhühnern zählt (wie seine kleineren Verwandten, das Birk- und Haselwild),  hat eine auffallende Größe, eine dunkle Färbung und einen fächerartigen Stoß. Starke Exemplare erreichen eine Flügelspanne von 1,30 m und wiegen 5 kg. Die Hennen spannen etwa 1 m und sind bedeutend leichter. Das Auerwild zählt zum Hochwild und durfte somit in der Vergangenheit nur von dem hohen Adel bejagt werden. In der BRD steht das Auerwild, da es noch viel zu selten vorkommt, zu Recht ganzjährig unter strengstem Jagdschutz.

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Schüler und Lehrer

Die unterschiedlichen Blickwinkel

Herr Reuther kam eines Tages auf mich zu mit der Idee, man könnte doch eine Art Karikatur zum Thema „Schüler aus Lehrersicht – Lehrer aus Schülersicht“ zeichnen. Wir entschlossen uns, dass jeder eine ‚Hälfte‘ anfertigen würde, mit ähnlichem Bildaufbau, und man diese dann gegenüberstellen könnte. So entstand, ohne dass wir genau wussten, wie der Andere vorgehen würde, diese Gegenüberstellung: Herr Reuther widmete sich den Schülern aus Lehrersicht, während ich den Lehrer aus Schülersicht darstellte – beides sind natürlich überspitzte Betrachtungen…

Die Redaktion bedankt sich bei Herrn Reuther, dass er sich die Mühe machte, die HUPE durch seine zeichnerischen Fähigkeiten zu bereichern! Seht selbst:

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Familie Tell zu Gast bei „Familien im Brennpunkt“

Was wäre, wenn Wilhelm Tell und seine Familie im Hier und Heute leben würde und zu seinem berühmten Apfelschuss – diese Szene kennt wohl jeder, der auch Wilhelm Tell kennt – Stellung beziehen müsste?

Diese Frage stellten wir uns, während wir das Stück ‚Wilhelm Tell‘ als Grundlage einer Rollenbiografie erarbeiteten. Schnell kamen wir im Deutschunterricht auf die Idee, dass wir diese Frage vielleicht mit einem witzigen Theaterstück beantworten könnten. Gesagt – getan. Nachdem wir unsere Rollenbiografie geschrieben hatten, ging es los: Kreative Texte wurden geschrieben, Schuhe von der Musiklehrerin ausgeliehen, andere Requisiten besorgt und natürlich geprobt, geprobt und geprobt. Doch eins war klar: Die Zeit mit den vier Stunden in der Woche reicht einfach nicht! Deswegen waren wir sehr froh, dass wir am 21. und 22. Januar zwei Projekttage mit Frau Van Hecke durchführen konnten. Am Tag der offenen Tür werden wir auch mit Frau Van Hecke an dem Projekt weiterarbeiten. Und unsere Klassenlehrerin Frau Kawan wird auch dabei sein.

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Tage des Lesens – Die 131/2 Leben des Käpt’n Blaubär

ein Hörspiel der Lesescouts

8 Artikel Tage des Lesens (Lesescouts Hupe62) FOTO

Einem nicht ganz einfachen Unterfangen haben sich die Lesescouts des MvL-Gymnasiums gestellt: Wie schafft man es, 120 Fünftklässler zusammen mit Käpt’n Blaubär durch einen Bollogkopf, ein Bollog-Gehirn, den Ohrschmalzsee und durch andere Gefahren zu führen?

Angeregt durch die Teilnahme an der Lese-und Stimmwerkstatt von Frau Findeis-Dorn zogen sich die Lesescouts auf ihr Metier zurück: das Lesen.

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Einmal mit einem Astronauten reden

Der ISS-Schülerkontakt

astronaut

Die Erkundung des Weltraums dürfen wir zu Recht als einen der wichtigsten Bereiche der modernen Wissenschaft bezeichnen. Kaum eine Forschungsstation kommt uns so fern vor wie die International Space Station, die in der Höhe von etwa 400 Kilometern im All um die Erde kreist. Und doch war diese am 31.8.2012 für die Schüler des Max-von-Laue-Gymnasiums – zumindest für einige Minuten – fast schon zum Greifen nah.

Ein Interview mit einem echten Astronauten führen: eine ziemlich aufregende Sache. Ein Interview mit einem echten Astronauten führen, der sich im All befindet – das passiert nicht alle Tage! Ein großer Erfolg ist er geworden, der Kontakt mit der International Space Station: ein einzigartiges Gemeinschaftsprojekt von gleich vier Schulen: dem Megina-Gymnasium in Mayen, dem Kurfürst-Balduin-Gymnasium in Münstermaifeld, der Realschule Plus in Mayen- und natürlich dem Max-von-Laue-Gymnasium. Das sorgsam geplante Event fand am 31.8.2012 im Megina-Gymnasium statt. Mithilfe spezieller Technik ließ sich für etwa zehn Minuten der Kontakt mit der Raumstation herstellen, und Schüler aller vier Schulen konnten ihre insgesamt 13 Fragen an den Astronauten Akihido Hoshide stellen – und natürlich gespannt auf die Antworten lauschen.

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