Aktuelle Ausgabe


Ausgabe #66
Juli 2015

Preis: 1,50 €
Ein großer Teil zum Thema Drogen, viele Interviews und weitere Artikel rund ums MvLG sind jetzt für nur 1,50 € auf dem Pausenhof erhältlich!
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ABI – Und jetzt fängt das Leben angeblich an

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Katrin Ganser machte 2012 ihr Abitur am MvLG und studiert nun – wenn sie nicht gerade durch die Welt bummelt – in Nijmegen (Holland) an der Radboud University Amerikanistik. Sie malt gerne und spricht 6 Sprachen. Wie das Leben nach dem Abitur weitergeht, darüber wird sie in nächster Zeit für uns berichten.
In der Lassaulx-Straße in Koblenz steht ein weißer Lieferwagen mit einem grünen ‚Europcar‘-Schriftzug vor unserem Reihenhaus. Neugierig beäugen die Nachbarn meine Eltern und mich, als wir Möbel hineinhieven, wieder herausheben und neu anordnen.
„Was soll da eigentlich in den ganzen Kisten sein?“ fragt mein Vater genervt, als er einen Karton nach dem anderen aus meinem Dachgeschosszimmer hinunterbringt.  „Bücher, DVDs, CDs, Klamotten alles was ich eben so brauche.“
Aber hab ich wirklich alles? Die neuen Bilderrahmen sind schon seit Wochen mit Urlaubsfotos gefüllt, neues Büromaterial haben wir eingekauft, genauso wie Töpfe, Staubsauger und Bett. Alle Unterlagen haben wir zusammengetragen und in einen blauen Ordner geheftet, der nun auf dem Rücksitz liegt.

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Koblenzer Tage der Chemie

Während der vierten und fünften Woche der diesjährigen Sommerferien fanden zum zweiten Mal die „Koblenzer Tage der Chemie“ an der Universität Koblenz-Landau statt. Die „Koblenzer Tage der Chemie“ sind ein gemeinsames Projekt der Uni Koblenz in Kooperation mit dem Max-von-Laue-Gymnasium, bei dem Schüler der Oberstufe praktische Erfahrungen im Bereich chemische Laborarbeit sowie einen Unischein erwerben können.

Organisiert wurde das Projekt seitens der Schule im Wesentlichen von Herrn Keuchel, seitens der Universität von Andrea Schwarz und Dr. Michael Kunze. Die Betreuung vor Ort erfolgte durch Dr. Kunze, Frau Schwarz, Frau Schambach und einige Chemie-Studenten. Die Teilnehmer wurden außerdem regelmäßig von den Projekt betreuenden Lehrkräften Keuchel, Diez und Ordowski besucht.

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Zugriff Verweigert

stop-schildMan findet dieses Zeichen an Straßenkreuzungen, an Baustellen – und natürlich auch am MvLG. Seit knapp zwei Jahren gibt es nun ein System, welches mithilfe eines MvL-Proxys alle „unwichtigen“ Seiten sperrt; das bedeutet, es sperrt alle Seiten bei denen eine Gefahr auf Spaß besteht.

Ich kann die Funktion dieses Systems zwar nachvollziehen, dennoch nervt es mich inzwischen. Die „Sicherheitssperre“ wurde eingerichtet, weil immer mehr Schüler und Schülerinnen an den Schul-PCs spielten. Dies gefiel den Lehrern und Herrn Neiser natürlich nicht; ganz zurecht.

Also bat die Schulleitung Herrn Erben, unseren technischen Assistenten, diese Seiten zu sperren. Und so nahm alles seinen Lauf. Das MvL bekam einen eigenen Server mit der Software „Open School Server“. Diese Software brachte einen eigenen Proxy, die „Sicherheitssperre“ und ein MvLG-internes Dateisystem mit. Zwar hat der Server einige Vorteile für die Schule, unter anderem kann man begrenzt Dateien speichern und von allen Schul-PCs darauf zugreifen, allerdings gibt es auch einige Nachteile.

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Da Vinci oder Rutherford

Ein Kommentar von Adrian Sayk

Obgleich niemand in Abrede stellt, dass die Organisatoren innerhalb der Schule, als auch bei externen Sponsoren, unglaublich viel Arbeit in den neuen Fachraum, 112, gesteckt haben, fallen dem aufmerksamen Beobachter sicher einige Abweichungen von dem auf, was von einem Chemieübungsraum, also einem Raum, dessen Schwerpunkt das praktische Arbeiten ist, zu erwarten wäre.

Die Tatsache, dass man eine spezielle Unterlage braucht, wenn man einen Brenner benutzt, bietet Anlass zur Verwunderung. Die Tischplatten sind, so scheint es, sehr anfällig für Verunreinigungen und zudem schwer zu reinigen. Für einen Tisch in der Chemie stellt sich die Frage, wie sinnvoll der Einbau eines solchen Materials ist.

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112 – Der neue (Fach)Raum

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Die Schülerzahl am MvLG steigt seit Jahren kontinuierlich an, doch die Schule wuchs leider nicht in gleichem Maße. Gerade in den Naturwissenschaften macht sich das stark bemerkbar: Es kam nicht selten vor, dass Physik-, Chemie- oder Biologieunterricht in einem normalen Klassenzimmer stattfand. Das beeinträchtigt natürlich die Qualität des Unterrichts, da keine Experimente gemacht werden können und Modelle durch das halbe Haus transportiert werden müssen. Darauf hat keiner große Lust, weder Schüler noch Lehrer. Natürlich gab es deswegen von allen Seiten immer wieder Beschwerden und man war sich bald einig: Das MvLG braucht einen neuen Fachraum! Das war 2007. 2010 wurde dann das Projekt Fachraum endgültig in Angriff genommen: Herr Adam, unser ehemaliger Schulleiter, war Projektleiter und Herr Keuchel, Fachbereichleiter der Chemie, Projektkoordinator. Für ihn war das eine Herzensangelegenheit: „Wir wollten nicht auf uns sitzen lassen, dass es nicht genügend Fachräume am MvLG gibt aufgrund der desolaten finanziellen Situation der Haushalte“ Genau das ist für die meisten Schulen das größte Problem: in den Kassen ist schlichtweg kein Geld für die teuren, aber dringend benötigten Umbaumaßnahmen. Deswegen entschlossen sich Herr Adam und Herr Keuchel einen etwas anderen Weg zu gehen: ‚Wir haben über die Akquirierung von Spendengeldern begonnen, das Fachraumprojekt zu initiieren.‘ Herr Keuchel war freundlicherweise breit uns ein Interview zu geben.

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Sauberkeit am MvLG

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Liebe Schüler und Schülerinnen,
angebissene Brote auf den Treppen, Locherreste und Blockränder in den Klassenzimmern, geknüllte Papiere und Brötchentüten unter den Treppen. Kommt euch das bekannt vor? Wahrscheinlich schon. Es scheint fast so, als würden einige Schüler und Schülerinnen die Funktion eines Mülleimers nicht kennen. Nur unseren fleißigen Putzkräften ist es zu verdanken, dass unsere Schule nicht völlig zumüllt und zumindest morgens und nachmittags wieder sauber ist.

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Interview mit Herrn Dr. Zimmerschied

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Danke, dass Sie sich bei Ihren vielen Terminen Zeit für uns genommen haben. An welcher Schule waren Sie eigentlich tätig, bevor Sie ans MvLG kamen? Waren Sie schon einmal Schulleiter?
Ich war davor am Marion-Dönhoff-Gymnasium in Lahnstein, dort war ich zwar nicht der Schulleiter, war aber Mitglied in der erweiterten Schulleitung. Unter anderem habe ich dort den G8-Zweig geleitet.

Übt es nicht viel Druck auf Sie aus, in die Fußstapfen eines Herrn Adam zu treten?
Schon, aber dass man Schulleiter wird, überlegt man sich ja vorher. Ich denke, ich werde es sehr anders machen als Herr Adam, allgemein wünsche ich mir, dass es vermieden wird, unsere Arbeit hier zu vergleichen. Es muss, wenn es nach mir ginge, inhaltlich gut sein, was ich hier mache, ich möchte auf keinen Fall Herrn Adam imitieren. Natürlich möchte ich aber meinen Job so gut machen, wie es geht.

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Interview mit einem Anwalt

Wir haben lange überlegt, inwiefern wir redaktionell auf den ganzen Trubel um die letze Ausgabe reagieren wollen, denn für uns war und ist trotz Schlichtung klar, dass wir das ganze Tohuwabohu nicht unkommentiert lassen können. Das sind wir unserer Meinung nach all unseren Leserinnen und Lesern schuldig. Wir haben uns schließlich gegen satirische Darstellungen der Ereignisse entschieden, auch wenn diese sicherlich deutlich unterhaltsamer geworden wären. Aber letztendlich sind für uns die Streitigkeiten beigelegt, die Schlichtung mit der Schülerredaktion recht erfolgreich verlaufen und auch die Meinungsverschiedenheiten mit Herrn Germscheid alle geklärt. Sogar soweit, dass er auf sein Recht einer Gegendarstellung in dieser Ausgabe verzichtet hat.

Uns ist allerdings auch klar geworden, dass es sowohl für uns als Redaktion als auch für den Rest der Schule sehr wichtig ist die eigenen Rechte zu kennen. Eine Erkenntnis, zu der wir leider auch erst durch den Vorfall gekommen sind. Auch wir kannten von vornherein nicht unsere Rechte und mussten uns informieren. Unter anderen haben wir den Rechtsanwalt Herrn von Heusinger zu diesem Thema interviewt. Er hat uns auch bei dieser Ausgabe „pro bono“ beratend zur Seite gestanden, wofür wir ihm an dieser Stelle nochmals danken möchten!

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Was bisher geschah…

Die letzte Ausgabe der Hupe, erschienen im Winter 2011, hat bekanntermaßen einen großen Eklat ausgelöst. Ein, teilweise kritischer, Artikel über das Sozialkompetenztraining hatte den Leiter dieses Trainings, Herrn Erwin Germscheid, offensichtlich sehr getroffen. Der selbstständige Unternehmer sah sich und seine Firma falsch dargestellt und wandte sich mit seiner Beschwerde an die Schulleitung, auch rechtliche Schritte behielt er sich zu dieser Zeit noch vor.

Im Anschluss an den von Frau Maus beim Adventskonzert verhängten Verkaufsstop der HUPE fand ein Krisengespräch mit allen Beteiligten statt. Zugegen waren der damalige kommissarische Schulleiter Detlef Auschrat, die Organisatoren des Sozialkompetenztrainings: die Leiterin der Schule für Hochbegabtenförderung Sabine Maus und der Leiter der Unterstufe Herr Dr. Hermann-Josef Müller, die Autorinnen des Artikels: Chantal Wehran, Lena Adams und Anna Thiemann und die spätere Chefredaktion: Marie Förg, Roman Rübe und Adrian Sayk sowie Herr Dorscheid, der betreuende Lehrer der Hupe und Herr Germscheid selbst.

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Rücktritt Frau van Hecke

Mit großem Bedauern müssen wir, die Redaktion der HUPE, in dieser Ausgabe den Rücktritt unserer bisherigen betreuenden Lehrerin, Frau Van Hecke, bekanntgeben. Wir bedauern ihre Entscheidung, diese Aufgabe in Zukunft nicht mehr wahrzunehmen, können sie aber voll und ganz verstehen. Manch Anderer wird die Gründe bereits kennen oder zumindest erahnen. Frau Van Hecke stand uns stets tatkräftig zur Seite – auch noch bis kurz vor Drucklegung unserer vorliegenden Herbst-Ausgabe – und wir werden ihre Hilfe und Unterstützung vermissen. Wir wünschen uns keinen Ersatz für sie und hoffen, dass sie bald zu uns zurückkehren kann.